Anteil unserer Produkte, deren Hauptmaterial eine geringere Umweltbelastung aufweist (Durchschnitt über alle Kategorien hinweg)
Anteil unseres Produktangebots (Ready-to-Wear von Chloé), das von Fair-Trade-Unternehmen, Sozialunternehmen oder Partnern mit Social-Impact-Vertrag hergestellt wird
Anteil der Ready-to-Wear-Produkte, die mit einem digitalen Produktpass ausgestattet sind
Die World Fair Trade Organization (WFTO) ist ein internationales Netzwerk von Sozialunternehmen, die den fairen Handel konsequent praktizieren. Ihr Garantiesystem ist ein internationales, auf Sozialunternehmen ausgerichtetes Prüfverfahren, das die Interessen von Mensch und Umwelt in den Mittelpunkt stellt.
Nach der Unterzeichnung einer Partnerschaft mit der WFTO im September 2020 lancierte Chloé im März 2021 seine ersten Kapselkollektionen aus fairem Handel – Kollektionen, die somit als ethisch und ökologisch verantwortungsvoller produziert anerkannt sind. Wir werden den Anteil an Produkten aus fairem Handel in unseren Kollektionen schrittweise erhöhen und dabei unsere hohen Qualitätsstandards beibehalten. Im Jahr 2022 bestand das Chloé-Prêt-à-porter-Sortiment zu 12 % aus Produkten mit Fair-Trade-Garantie. Für 2024 lag der Anteil bei 22 % und für 2025 bei 25 %. Um dieses Ziel zu erreichen, haben wir uns für einen zweigleisigen Ansatz entschieden: Einerseits integrieren wir neue, zertifizierte Lieferanten in unsere Beschaffung, andererseits unterstützen wir unsere bestehenden Lieferanten bei der Zertifizierung und setzen die Zusammenarbeit mit den Partnern fort, die wir 2021 in unsere Lieferkette aufgenommen haben.
Unsere Materialien mit geringerer Umweltbelastung unterteilen sich in drei Kategorien:
Bio: Bezeichnet ein Material, das aus landwirtschaftlichen Verfahren stammt, welche die Standards für ökologischen Anbau erfüllen.
Recycelt: Bezieht sich auf ein Material, das zu mindestens 50 % aus wiedergewonnenen oder wiederverwendeten Stoffen aus nicht gefährlichen Abfällen besteht.
Restbestände: Wir verarbeiten Restbestände an Materialien aus früheren Kollektionen zu neuen Produkten, um die Produktion neuer Materialien zu verringern und unseren ökologischen Fußabdruck zu reduzieren.
Die Leather Working Group ist eine internationale Organisation, der Akteure aus der Lederlieferkette angehören. Sie setzt sich für die Förderung bewährter Umweltpraktiken bei der Lederherstellung und in verwandten Industriezweigen ein. Chloé ist der Leather Working Group im Jahr 2017 beigetreten, um eine nachhaltigere Lederherstellung zu unterstützen.
Wir verlangen derzeit von allen Partnern in unserer Lieferkette (Tier 1 und Tier 2), dass sie den Verhaltenskodex von Richemont einhalten.
Das Team von Chloé kann zudem vor Beginn einer Geschäftsbeziehung Berichte zu Sozialaudits anfordern oder jederzeit ein eigenes Sozialaudit auf der Grundlage des SMETA-Standards durchführen – unterstützt durch SGS, ELEVATE oder Bureau Veritas.
Schließlich geben wir seit 2021 Empfehlungen an alle Partner in unserer Lieferkette weiter und ermutigen sie dazu, eine Strategie für soziale und ökologische Verantwortung zu entwickeln, Fortschritte zu messen, Innovationen zu fördern und Zertifizierungen zu erlangen.
Wir erwarten von unseren Lieferanten, dass sie sich für die Gleichstellung der Geschlechter einsetzen, jegliche Form von Diskriminierung vermeiden sowie – soweit möglich – Arbeitskräfte aus unterrepräsentierten Minderheiten und lokale Gemeinschaften unterstützen.
Im Februar 2023 stellte Chloé seinen digitalen Pass vor. Damit wurde ein neues Kapitel der Transparenz in der Luxusbranche aufgeschlagen und – als Branchenneuheit – eine vollständige Kreislaufwirtschaft durch sofortigen Wiederverkauf ermöglicht. Dieser einzigartige und innovative digitale Pass erlaubt es Nutzerinnen und Nutzern, die im Produkt integrierte, individuelle digitale Kennung mit dem Smartphone zu scannen. Die Initiative verfolgt drei Hauptziele: die Gewährleistung von Echtheit und Rückverfolgbarkeit sowie die Erleichterung von Pflege und Reparatur. Nach dem Scannen der individuellen digitalen Kennung werden die Kundinnen und Kunden auf eine eigens dafür eingerichtete Seite weitergeleitet. Dort können sie sich über den gesamten Herstellungsprozess informieren sowie Pflege- und Reparaturanleitungen abrufen. Zudem bietet diese Seite einen Link, der den späteren Wiederverkauf des Produkts direkt über Vestiaire Collective erleichtert. Beim Wiederverkauf stehen den Kundinnen und Kunden folgende Optionen zur Auswahl:
1. Ein Gutschein für den Online-Shop von Chloé.
2. Ein Gutschein für Vestiaire Collective – eine Premiere für die Plattform –, der Chloés Engagement für den Second-Hand-Markt unterstreicht.
Auch Taschen und Schuhe aus früheren Kollektionen – ob mit oder ohne digitalen Pass – werden auf der Partner-Wiederverkaufsseite akzeptiert.
lancierte Chloé in Partnerschaft mit UNICEF seine erste Fair-Trade-zertifizierte Luxuskollektion.
galten durchschnittlich 65 % der Prêt-à-porter-Produkte von Chloé als Produkte mit geringerer Umweltbelastung; das bedeutet, dass sie zu mindestens 80 % aus Materialien mit geringerer Umweltbelastung bestanden.
veröffentlichte Chloé seine „Social Profit & Loss“-Methodik als Open-Source-Lösung.
entwickelte Chloé seine „Social Sourcing“-Methodik, die Programme zur Stärkung der Kompetenzen von Lieferanten finanziell unterstützt.