CHLOÉ PRÄSENTIERT DIE FRÜHJAHRSSKOLLEKTION 2027
Die Chloé Kollektion für das Frühjahr 2027 entspringt einem fortwährenden Dialog mit dem Erbe der Maison und untersucht, wie prägende Momente ihrer Geschichte ihre beständige Identität weiterhin prägen. Besonderes Augenmerk wurde darauf gelegt, wie bestimmte Epochen dazu beigetragen haben, zeitlose Stilmerkmale und charakteristische Designelemente in der Tradition von Chloé zu verankern. Die Kollektion greift eines der bedeutendsten Kapitel der Modegeschichte der Maison wieder auf und rückt die Schneiderkunst erneut als prägendes Stilelement von Chloé in den Mittelpunkt.
Diese Kollektion knüpft an einen entscheidenden Moment in der Geschichte der Maison Ende der 1990er Jahre an, als der legendäre britische Savile-Row-Schneider Edward Sexton als Experte für Schneiderkunst dem Atelier von Chloé beitrat und die raffinierte Schnitttechnik der Savile Row mit dem femininen Stilvokabular der Maison in einen Dialog brachte. Sexton, der vor allem dafür bekannt ist, die britische Herrenmode Ende der 60er und in den 70er Jahren neu geprägt und die Beatles sowie Mick Jagger eingekleidet zu haben, verlieh den eher traditionellen Silhouetten jener Zeit markantere Proportionen. Die Kollektion, die im Dialog zwischen der Tradition der Schneiderkunst und dem sinnlichen Stil von Chloé verwurzelt ist, interpretiert die Schneiderkunst als Vermächtnis und als fortwährenden Ausdruck neu.
In dieser Saison feiert die Schneiderkunst mit verlängerten Jacken und dem dreiteiligen Anzug ein Comeback und sorgt so für eine raffinierte neue Proportionsgebung bei den Chloé Kreationen. Kleine Jacken in Sanduhrform, Mikro-Reitmäntel und klar geschnittene Anzüge aus grau melierter Wolle mit weißen Nadelstreifen werden mit Schnürwesten, kurz geschnittenen Dessous-Oberteilen und zarten, fließenden Kreationen kombiniert. Es entsteht eine Silhouette, in der Struktur und Weichheit in einem natürlichen Gleichgewicht miteinander stehen. Fließende Slip Dresses aus Satin, stückgefärbte Dessous-Kleider und spitzenverzierte, luftige Kreationen sorgen für Bewegung und Leichtigkeit, während eine Palette aus neutralen Pastelltönen und sonnengebleichten Farbnuancen durch schwarze und weiße Akzente abgerundet wird. Schwarze Spitzenborten und Verzierungen verleihen der gesamten Kollektion Tiefe und Kontur.
Deborah Turbevilles Fotografien bilden durch ihre ausdrucksstarken Bilder den visuellen Rahmen der Kollektion. Ihre Fotografien lassen die Grenzen zwischen Mode und Emotionen verschwinden und erheben die Atmosphäre über die Erzählung. Frauen treten aus sanftem Licht und intimen Innenräumen hervor, schwebend zwischen Erinnerung und Wirklichkeit. Anstatt einen Moment festzuhalten, beschwören ihre Bilder eine Gemütsverfassung herauf, in der Emotionen eher angedeutet als erklärt werden. Diese Sensibilität prägt die Kollektion und verleiht jeder Silhouette eine intime, zurückhaltende Sinnlichkeit.
Die Frühjahrskollektion 27 setzt Chloés Erkundung einer Weiblichkeit fort, die sich durch Ungezwungenheit ausdrückt und bei der Sinnlichkeit dezent und niemals übertrieben zum Ausdruck kommt. Eine präzise Verarbeitung und weiche Haptik gehen auf natürliche Weise Hand in Hand und prägen eine Kleidungssprache, die sich fließend zwischen Struktur und Leichtigkeit, Disziplin und Spontaneität bewegt und zugleich die Schneiderkunst als beständiges Markenzeichen innerhalb der sich weiterentwickelnden Identität der Maison bestätigt.
Die Chloé Frühjahrskollektion 2027 wurde von Brianna Capozzi fotografiert und präsentiert Alexa Chung, Jessica Miller, Bruna Souza, Ella Valensi, Tong Tong Chen, Greta Hellborg, Gertrud Rose sowie Clementine Murphy.
Die Kollektion ist ab November 2026 in den Chloé Boutiquen und auf Chloe.com erhältlich sein.