Produkte mit umweltschonenderen Hauptmaterialien im Produktangebot (Durchschnitt aller Kategorien)
Verringerung der globalen CO2e-Emissionen pro Produkt (Ausgangsjahr 2019)
reduzierter Wasserverbrauch in unserer Produktion, einschließlich Rohstoffen und Fertigung
Chloé setzt unternehmensweit verschiedene Initiativen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen um. Bislang konnten die Emissionen pro Produkt um 19 % gesenkt werden – im Vergleich zu dem für 2025 gesetzten Ziel einer Reduzierung um 30 %.
Darüber hinaus wurde das Ziel zur Senkung der absoluten CO2-Emissionen (Scopes 1 und 2) erreicht. Dieses Ziel sah eine Verringerung um 25 % bis 2025 gegenüber dem Basisjahr 2019 vor – was einer durchschnittlichen jährlichen Reduzierung von 4,2 % entspricht und im Einklang mit dem Pfad des Pariser Klimaabkommens sowie dem CO2-Reduktionsplan der Richemont-Gruppe steht.
Alles beginnt beim Design. Unser Ziel ist es, die Effizienz unseres Zuschnitts zu steigern, um Abfälle zu minimieren und die verbleibenden Materialien zu recyceln oder wiederzuverwenden.
Zudem planen wir, Überschüsse durch optimierte Prozesse im Lieferkettenmanagement zu minimieren. Seit 2021 vernichten wir keine Rohstoffe oder Fertigprodukte mehr. Stattdessen setzen wir auf Wiederverwendung, Recycling und Spenden über verschiedene zuverlässige Kanäle. Im Jahr 2023 haben wir in Zusammenarbeit mit Vestiaire Collective ein Second-Hand-Projekt gestartet, das auf dieser Technologie basiert.
Der digitale Produktpass eröffnet neue Möglichkeiten für Kreislaufwirtschaft im großen Maßstab, da die wichtigsten Akteure der Mode-Wertschöpfungskette so für vollständige Transparenz und Rückverfolgbarkeit ihrer Produkte sorgen können.
Das Wohlergehen der Tiere, auf die wir angewiesen sind, liegt uns am Herzen. Die von Chloé verwendeten tierischen Materialien sind Nebenprodukte anderer Industriezweige und stammen nicht von gefährdeten Arten.
Wir arbeiten daran, dass die von Chloé verwendete Wolle entweder nach dem „Responsible Wool Standard“ zertifiziert oder recycelt ist.
Chloé ist zudem Mitglied der „Animal Welfare“-Gruppe, einer Untergruppe der „Leather Working Group“. Die Leather Working Group ist eine internationale Organisation, die Akteure aus der gesamten Lederlieferkette vereint und sich für die Förderung bewährter Umweltpraktiken bei der Lederherstellung sowie in verwandten Industriezweigen einsetzt. Das Hauptziel der Untergruppe „Animal Welfare“ besteht darin, die Akteure der Lederwertschöpfungskette über wesentliche Aspekte des Tierschutzes zu informieren; dazu gehört unter anderem die Zusammenstellung von Informationen und Ressourcen zu Tierschutzpraktiken und Standards der landwirtschaftlichen Qualitätssicherung.
Im Vergleich zum Referenzjahr 2021 hat Chloé das Gewicht ihrer Verpackungen um 10 % reduziert.
Diese Entwicklung beruht vor allem auf zwei Maßnahmen:
– der Reduzierung zusätzlicher Verpackungselemente (z. B. Pflegeanleitungen);
– der Gewichtsoptimierung bestehender Verpackungen durch die Einführung leichterer Kartons. So wiegen beispielsweise die neuen Schuhkartons in kleinen und mittleren Größen 25 % weniger als die Vorgängermodelle.
Parallel dazu hat Chloé Maßnahmen eingeleitet, um bestimmte Schutzhüllen auf recycelte Materialien umzustellen und so den Verbrauch natürlicher Ressourcen zu begrenzen. Diese Umstellungen wurden ab 2023 in Angriff genommen.
In Zusammenarbeit mit der Fédération de la Haute Couture et de la Mode (FHCM) erfassen wir sorgfältig die CO2e-Emissionen unserer Modenschauen. Die FHCM hat gemeinsam mit der Beratungsfirma PricewaterhouseCoopers (PwC) ein Instrument zur Wirkungsmessung sowie ein Tool für ökologisches Design entwickelt. Wir arbeiten mit Partnern wie Muuto zusammen, um sicherzustellen, dass unsere Kulissen nach jeder Modenschau zurückgenommen und wiederverwendet werden.
Im Jahr 2022 haben wir begonnen, unseren Fußabdruck in Bezug auf die biologische Vielfalt zu messen – unter Verwendung des „Global Biodiversity Score“-Tools und auf der Grundlage des Rahmens der „Science Based Targets for Nature“. Dieses Instrument ermöglicht es, die Auswirkungen unserer Geschäftstätigkeit (Scope 1, 2 und 3) auf die Biodiversität zu quantifizieren und zu analysieren, wobei die wesentlichen Belastungsfaktoren für Ökosysteme berücksichtigt werden.
Da wir wissen, dass zwischen 70 % und 85 % unserer Auswirkungen auf die Biodiversität auf die verwendeten Materialien zurückzuführen sind, bevorzugen wir Bezugsquellen, die nach Standards zertifiziert sind, welche den Schutz von Ökosystemen gewährleisten (z. B. Bio-Baumwolle). Hier finden Sie zudem eine Liste der regulierten Stoffe, die in der Zusammensetzung unserer Produkte und Verpackungen enthalten sind.
Chloé arbeitet ständig daran, seine Praktiken zu verbessern und neue Ansätze zu integrieren, z. B. beim Wasserverbrauch. Die Wasserknappheit wird immer kritischer und wirkt sich direkt auf die Verfügbarkeit von Süßwasser aus, was für die Gemeinden, in denen wir tätig sind, eine erhebliche Bedrohung darstellt. Deshalb haben wir ein neues Projekt ins Leben gerufen, das sich an der SBTN-Methode orientiert, um die Wassermenge und die Wasserqualität in unserer gesamten Wertschöpfungskette zu berücksichtigen.
haben wir den Verkauf von Produkten untersagt, deren Hauptbestandteil PVC ist.
haben wir mithilfe des „Global Biodiversity Score“-Tools erstmals unseren Fußabdruck im Bereich der biologischen Vielfalt gemessen.
haben wir unseren neuen digitalen Produktpass für die Bereiche Konfektionsmode, Lederwaren und Schuhe eingeführt.
wurde die Partnerschaft mit Vestiaire Collective auf Schuhe und Taschen aus allen Kollektionen ausgeweitet.